VAU! So schade es ist, dass der Turm Palast nun abgerissen wurde und das Lichter Filmfest International eine Alternative zum „Ersten Stock“ brauchte… Das neue Festivalzentrum kann sich sehen lassen und ist ein schöner Gewinn für das Bahnhofsviertel! Das leerstehende Bürogebäude „VAU“ in der Mainzer Landstraße 23 (Ecke Weserstraße) verbirgt hinter einer recht unscheinbaren Fassade einen Innenraum von über 40 Metern Höhe im 80iger Schick. Und auch in dieser „glatten“ Umgebung haben es „die Lichter“ mal wieder geschafft, eine gemütliche Atmosphäre zu kreieren.
Ich finde das super; so hatte man doch bislang bei Zwischennutzung alte Fabrikgebäude oder heruntergekommene Hinterhäuser vor Augen. Zu diesen Klischeebildern mischen sich nun Einkaufszentren, Bürogebäude, Marmor, Glas und tolle Aussichten – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich finde, jeder Ort ist auf seine Weise spannend. Also bleibt zu hoffen, dass noch viele „Leerstandsbesitzer“ auf den Geschmack von Zwischennutzung kommen…
Weitere Infos zum Festival-Programm unter www.lichter-filmfest.de.



Dass die Internet-Plattform Thing Frankfurt mit ihrem Veranstaltungskalender für mich Wegbereiter ins Bahnhofsviertel war, habe ich ja schon berichtet. Hinter dem “Thing” steckt Stefan Beck, oftmals Kaffeegast in unserem Laden in der Kaiser Passage gewesen, da ihm das Viertel wie uns sehr am Herzen liegt und er sich gerne und oft dort aufhält.

… habe ich das Bahnhofsviertel kennen und lieben gelernt. Nicht, dass ich vorher nicht verreist bin, aber als östliche Bornheimerin steigt man eben zum Antritt einer Reise in die U7 und kommt mit einmal Umsteigen mitten im Hauptbahnhof raus. Dazwischen liegt der Zoo, wo ich im Kindergartenalter meine Lieblingsgiraffe Adele besuchte, die Zeil, die man mit den Teenie-Freundinnen rauf und runter geshoppt ist, der Willy-Brandt-Platz, den ich während meines Praktikums bei den Städtischen Bühnen täglich angesteuert habe – und danach ein weißer Fleck. 