Party auf 100 Yards!

Fotos: Mercedes Dolera


Neben der bevorstehenden Bahnhofsviertelnacht und dem Internationalen Winterbasar ist das Bahnhofsviertel um ein weiteres Event reicher. Am 30. Juni fand zum ersten Mal das 100 YARDS Block Festival statt, welches ich mir als Fan des Bahnhofsvierteles natürlich nicht entgehen lassen durfte. Das Ende der Niddastraße hatte sich in ein kleines – 100 Yards großes – aber sehr schmuckes Festivalgelände verwandelt und war im Gegensatz zu seiner alltäglichen Optik kaum wiederzuerkennen. Verschiedene Gastrostände säumten die letzen 85 Meter der Straße bzw. waren in andere Gebäude integriert. Die Fassaden der Gebäude des Levi’s Headquartes und des 25hours Hotels waren mit riesigen Plakaten dekoriert und am Ende der Sackgasse befand sich das Epizentrum des Festivals – die große Bühne. Man merkte, dass sich die Veranstalter um Ima World und Yosoy Music richtig ins Zeug gelegt hatten, um den Besuchern ein großartiges Event zu bieten. Und auch die äußeren Umstände spielten mit. Die Sonne thronte über dem Viertel und am strahlend blauen Himmel war keine Wolke zu sehen. Überall roch es nach leckerem Essen und wo man auch hinschaute, sah man in strahlende Gesichter beim feierwilligen Szenepublikum. Das Lineup war eine bunte Mischung aus Indie-Rock, Elektro, Pop und Hip-Hop, so dass für jeden Besucher etwas dabei war. Ab 13 Uhr heizten u.a. die Bands Auletta, Azari & III und The Pharcyde den Besuchern mächtig ein. Als dann gegen halb elf Uhr abends der Headliner der Veranstaltung – Rap-Superstar NAS – die Bühne betrat, gab es beim tanzwütigen Publikum kein Halten mehr. Auch nicht ausgewiesene Hip-Hop Fans kamen bei der Performance der New Yorker Hip-Hop Legende trotz mittlerweile strömenden Regens mächtig ins Schwitzen. Dieser wiederum zeigte sich von dem aktiven Publikum und der Veranstaltung so begeistert, dass er sich direkt „wie zu Hause fühlte“ und Frankfurt mit seiner Heimatstadt auf eine Stufe stellte. Als Fazit kann man sagen, dass das 100 YARDS BLOCK Festival eine einmalige Veranstaltung gewesen ist, die das Bahnhofsviertel und die Stadt Frankfurt so noch nicht erlebt hat. Am Beispiel des 100 YARDS kann man wieder einmal sehen, dass der Frankfurter Kiez trotz seiner vielen Makel auch ein besonders kreativer und offener Stadtteil ist, wo sich viele positiven Dinge bewegen lassen, wenn die richtigen Synergien zusammenwirken.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Achtung! Sie versuchen ein inkompatibles Bild hochzuladen. Wenn Sie speichern, wird das Bild nicht in Ihrem Beitrag angezeigt.