Es sind die unspektakulären Ereignisse, die auch einen Stadtteil wie das Frankfurter Bahnhofsviertel im positiven Sinne verändern. Meist prägen Negativ-Schlagzeilen wie Drogenszene oder Prostitution für Außenstehende das Bild unseres Quartiers. Es gibt aber auch andere, durchaus freudige Ereignisse, die hinter den Gründerzeitfassaden das Leben der Menschen bestimmen. Ich spreche jetzt von den jungen Neubürgern, die in den letzten drei Jahren das Licht der Welt erblickt haben.Im Etagenwohnhaus, in dem ich lebe, d.h. in der Münchener Straße, also im Zentrum des Stadtteils, wachsen nun drei Jungs auf: Max, Levi und Emil. Drei Paare, die sich entschlossen haben, hier zu leben und Kinder groß zu ziehen bzw. einen Teil ihres Lebens mit Kindern hier zu verbringen. Ich habe eine solche Belebung und Bereicherung meines Wohnhauses seit fünfzig Jahren nicht mehr erlebt und nehme diese “echten Events” mit Freude und positivem Erstaunen zur Kenntnis. Die solidarische Hausgemeinschaft bietet alle Unterstützung für die jungen Familien an. Was mich persönlich erfreut, sind die Aussagen der Eltern, weiterhin hier im Viertel zu bleiben; Anfragen bezüglich der Einschulungen stimmen zuversichtlich. Die Freude über diese Entwicklung sollten alle Bewohner des Bahnhofsviertels teilen. Es zeigt sich, daß eine familienfreundliche Umwelt auch hier möglich sein kann. Die Angebote für Kinderbetreuung sind vorhanden. Was noch nicht im wünschenswerten Umfang verwirklicht ist, bedarf noch weiterer Anstrengungen: Die Schaffung von familienfreundlichen und bezahlbaren Wohnungen für junge Familien auch im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Save the date!
Am Donnerstag, 15. August 2013 ist wieder Bahnhofsviertelnacht... mehr Infos folgen!Aktuell im Bahnhofsviertel
Tumi Magnússon (Kunst)
27. April 2013 12:00 bis 8. Juni 2013 16:00
@ Olschewski & Behm, Untermainkai 20Kaisermarkt (Markt)
23. Mai 2013 09:00 19:00
@ Kaisersack-
Peter Metz
»Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist für mich Heimat im besten Sinne, d.h. Vergangenheit, Gegenwart und hoffentlich auch eine Zukunft für mich und alle, die sich für dieses Quartier entschieden haben, manche vielleicht nur für einen Lebensabschnitt.«
Der waschechte Frankfurter Bub lebt seit über sechzig Jahren in der Münchener Straße, also "mitten drin" im Bahnhofsviertel und hat während dieser Zeit die positiven und negativen Seiten der Entwicklung dieses Stadtteils "hautnah" erlebt. Letzte Tweets
- @torkelbiene findet das social web breakfast denn statt?bin ganz alleine im Operncafe. :(, 11.09.2012
- Different, charmant, gesellig... "Karoke im Bahnhofsviertel: Go to Gohyang" lautet das Fazit der Autorin auf http://t.co/n9hpazXr, 03.09.2012
- Ladies and Gentlemen, wir haben ein Video von der #bhvn2012 produziert. Und wisst Ihr was? Wir zeigen's Euch sogar: :) http://t.co/0lP0x18m, 20.08.2012
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Stadt Frankfurt am Main
DER MAGISTRAT
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Römerberg 32Telefon +49 (0)69 / 212-34478
E-Mail: bahnhofsviertelnacht@stadt-frankfurt.de


Also – der Ruf nach ‘…Wohnungen für junge Familien auch im Frankfurter Bahnhofsviertel …’ scheint mir völlig widernatürlich zu sein. Ich habe jahrelang Münchener Str. 39 gewohnt, da lebt schon lange kein Deutscher mehr (D. m 2 deutschen Elternteilen…).
Und einer der letzten deutschen Läden, Tabak Weider, wird auch bald verschwinden.
Wer hier für Deutsche eine Zukunft sieht, ist m. e. blind für die Realität …
Leider sind etliche Viertel von Nied, Griesheim u. Höchst auf dem Weg der Münchener Strasse, mit einem liebens-, lebenswertem Deutschland hat das meiner Meinung nach nichts zu tun.
peter f.